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Seekajakausbildung
bei Nanuk –
ein Artikel von
Stefan Schorr im Kanumagazin

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Seekajak Intensivkurs an der Ostsee

Bericht von Hans Handschuch

Was uns an die Ostsee lockte waren eigentlich die tollen Valley-Boote, die man da ausprobieren konnte. Wenn man einen Kurs belegte, konnte man sogar ein ganzes Wochenende lang testen. Also machen wir mal einen Einführungskurs, dachten wir, wir haben zwar schon einen für die Nordsee gemacht, aber es kann ja nicht schaden, wenn man sich das alles nebenbei noch mal mit anhört. (Genauer gesagt, hatten wir uns in einem Seminargebäude in der Nähe der Nordsee den Hintern platt gesessen und nur zwei Stunden im Hallenbad (!) geübt)

Geschadet hat der neue Kurs tatsächlich nicht. Ganz im Gegenteil!

Also erstens haben wir sehr viel Neues über Ausrüstung,  Wetter und Sicherheit gelernt. Zweitens gab es enorm viel Praxis auf dem Meer. So viel Praxis, dass uns manchmal die Finger brannten und der Akku auf Notstrom umschaltete.

Im Ernst! Wir haben unglaublich viel dazu gelernt. Peter Nicolai, der uns für die drei Tage in Rosenhagen betreute, schaffte es, dass alle acht Leute in der recht unterschiedlich erfahrenen Gruppe, jeder auf seine Weise riesige Fortschritte machen konnte. Das geht bei acht Leuten natürlich auch besser als bei dreißig. Von einer anfangs unsicheren Teilnehmerin, die beim ersten Mal auf dem großen Wasser einen echten Angstschock erlebte, bis hin zum erfahrenen Grönland-Kajak Experten, hat Peter jeden von uns auf seinem persönlichen Leistungstand abgeholt und uns unglaublich weit weiter geholfen.

Einen riesen Spaß hatten wir noch dazu! Brandungswellen Surfen war natürlich am Ende der absolute Hit. Vielen Dank in diesem Zusammenhang übrigens noch mal ausdrücklich an Petrus, der sich trotz aller Sturmwarnungen im Wetterbericht ganz genau an unseren Trainingsplan gehalten hat. Nur etwas höher hätte die Brandung ruhig sein können. Meinten wir. Aber so sind die Paddler, erst die Hosen voll vor Angst und dann nicht genug bekommen können.

Die Ausbildung ist nach den Regeln der Salzwasserunion (SAU) und damit nach den englischen Sea Proficiency Regeln ausgerichtet. Da muss man einfach eingestehen: die sorgen für Qualifikation und Sicherheit. Zum Beispiel macht der Ausbildungplan unmissverständlich klar: Nach dem ersten Einführungskurs gehörst Du noch lange nicht aufs Meer. Erst folgt ein Aufbaukurs im Tidenbereich und danach noch ein Lehrgang auf der Nordsee.

Das ist um ein Vielfaches sorgfältiger und qualifizierter als was von anderen Seiten angeboten wird.

Doch auch wer nicht auf direktem Wege auf die Nordsee will, kann hier viel nützliches Lernen (und, wie gesagt, gute Boote testen und viel Spaß haben). Man kann sich nach dieser Ausbildung viel sicherer auf größere Seen wagen und weiß sich und anderen zu helfen. Auch kann man schon an geführten Fahrten auf der Ostsee teilnehmen.

Ich weiß ja, dass jetzt einige Leser auf ihre langen, eigenständigen Fahrten auf dem Meer verweisen würden, die sie ganz ohne formale Ausbildung gewagt und bestanden haben. Nur wissen wir ja alle, dass es jedem frei steht, sich mittels eines Kajaks auf jedem beliebigen Gewässer dieser Welt in jede beliebige Gefahr zu bringen. Da sollte man ruhig weiter erzählen, dass es diese tolle Ausbildung gibt. Zudem fühlt man sich während dieser Wochenenden so SAUwohl, dass man sie sich ruhig mal gönnen sollte. Und, nicht zuletzt, eine gute Ausbildung kann Leben retten!

Wir jedenfalls fahren wieder hin! Am liebsten mit den selben Kursteilnehmern und mit dem selben Trainer.

info unter www.nanuk.de

Hans

 


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Telefon: 038826 - 86843 Fax: 038826 - 86833


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